Blumenkohl


Blumenkohl, hierzulande meist Karfiol genannt, stammt aus Asien und verbreitete dann über Italien in Europa. Seine Hauptsaison ist im Frühsommer und im Spätherbst.

Den Geschmack von Blumenkohl mögen manche gar nicht, dabei ist das Gemüse auf vielfältigste Art verwendbar – sogar als Low-Carb-Pizzaboden leistet er geschmacklich hervorragende Dienste (siehe Rezept). Probieren Sies aus, aber sagen Sie Ihrem Blumenkohl-Muffel nichts davon... mal sehen, ob er er merkt! Hervorragend zur Geltung kommt das Kohlgemüse auch in Curry-Gerichten, klassische in einer italienischen Minestrone und er harmoniert sehr gut mit Apfel.

Die bekanntesten Blumenkohlsorten sind die schneeweißen; in Frankreich und Italien gibt es auch violette und grüne Sorten. Der Romanesco, eine Variante des Blumenkohls,gehört zu den wenigen Pflanzen, die in ihrem Blütenstand gleichzeitig eine fraktale Struktur sowie Fibonacci-Spiralenaufweist – ein richtiger, kleiner Nerd. Aber nichtsdestotrotz sehr, sehr lecker. Er wird meistens gekocht gegessen, in seinem Gehalt an Vitamin C übertrifft er sogar den Blumenkohl. Der engste Verwandet des Blumenkohls ist übrigens der Brokkoli, er schmeckt würziger und auch etwas feiner und ist wesentlich leichter verdaulich. Seine Fülle an Vitaminen und Mineralstoffen sollte man schützen: Wer das Gemüse zu lange kocht, der verspielt den Gesundheits-Bonus. Am besten also nur kurz kochen ode rnoch besser dämpfen, denn knackig schmecken Brokkoli, Blumenkohl und Co. immer noch am besten.

 

Rezeptideen mit Blumenkohl


MinibildCurryBlumenkohl


 MinibildBlumenkohlPizzateig

MinibildMinestrone
Curry mit Blumenkohl
Low-carb Flammkuchen
mit Birne und Gorgonzola
Minestrone

Bockshornklee


Den Namen verdankt er der gehörnten Form seiner Samen: Bockshornklee ist eine seit nahezu Anbeginn der Menschheit genutzte Pflanze und dennoch weitgehend unbekannt. Dabei hat ihn wohl beinahe jeder schon gegessen – viele, ohne es zu wissen.

In Ägypten wurde das Gewürz zur Mumifizierung verwendet, der Prophet Mohammed war schlichtweg begeistert von diesem Kraut, Karl der Große hat ihn in seiner Ländergüterordnung vorgeschrieben und im gesamten arabischen Raum stand Bockshornklee bei Medizinern seit jeher hoch im Kurs, so beeindruckend sind seine gesundheitlichen Wirkungen (die heute auch wissenschaftlich bestätigt seind). Bockshornklee, der eng mit dem Schabzigerklee verwandt ist, schmeckt etwas bitter und gleichzeitig süßlich, aber sehr aromatisch und erinnert entfernt an Liebstöckl.

Röstet man die Samen, wie es in der indischen Küche bei vielen Gewürzen üblich ist, verliert er einen großen Teil dieser Bitterkeit und wandelt seinen Geschmack zu einem feinen, nussigen Aroma. Ein Aroma, das im übrigen nahzu jeder kennt, ohne es zu wissen, denn Bockshornklee ist ein wesentlicher Bestandteil von Curry und darin hauptverantwortlich für dessen speziellen Geschmack. Dieses spezielle Aroma des Bockshornklee kommt nahzu überall gut zur Geltung, es harmoniert mit Gemüse und den meisten Fleischsorten ausgezeichnet, passt auch zu Käse und macht sich gut in Reis. 

Rezepte mit Bockshornklee


MinibildMalai Koftas


 MinibildPulardenbrust in Kokoscurrymilch
Malai Koftas – Indische
Kartoffelbällchen
Poulardenbrust in
Curry-Kokosmilch

Basilikum


Er ist ein richtig typisches, mediterranes Kraut und dementsprechend häufig kommt er in unseren Küchen – italienisches Essen liebt doch wirklich nahzu jeder – zum Einsatz. 

Im Pesto, als i-Tüpfelchen auf Tomaten mit Mozzarella, als Frischekick auf der Pizza Margherita: Wohlbekannt ist der Basilikum, sein Geschmack gibt vielen Gerichten erst den letzten Schliff. Frisch schmeckt das Kraut auf jeden Fall besser als getrocknet – durch das Trocknen, das bei anderen Kräutern sehr gut funktioniert, gehen beim Basilikum doch einige Aromen verloren. Viel besser ist es, ihn einzufrieren. Einfach die Blätter in die gewünsche Größe schneiden, in  geeigneten Gefäßen portionsgerecht aufteilen und mit Olivenöl auffüllen.

Mittlerweile bekommt man Basilikum aber das ganze Jahr frisch, meistens als Topfpflanze. Die Pflanze braucht viel Licht, um gut zu gedeihen. Stehen die einzelnen Pflänzchen zu eng, sollte man auf jeden Fall umtopfen. Staunässe verträgt Basilikum überhaupt nicht, also auf jeden Fall einen Topf mit Ablauf verwenden.

Doch Basilikum kann mehr als nur gut zu schmecken, und das wissen die wenigsten: Denn das mediterrane Kraut hat darüber hinaus auch so mache Heilwirkung. Es stärkt die Verdauungsorgane, beruhigt angespannte Nerven und hat während der Wechseljahre ausgleichende Wirkung. Schwangere sollten allerdings nicht zu viel Basilikum essen, da das enthaltene Stigmasterol den Eisprung fördert.

 

Rezeptideen mit Basilikum


MinibildButterBAsilikum


 MinibildPesto

MinibildBasilikumPannacotta
Basilikum-Zitronen-Butter
Pesto mit Basilikum
Orange-Basilikum- 
Panna Cotta