Datteln


Datteln sind wahre Nährstoffbomben, die dank ihres hohen Zuckergehalts in getrockneter Form jahrelang haltbar sind. Das weiß nur kaum jemand, denn so lange bleiben die süßen Dinger ja nirgends liegen...

1963 fanden Archäologen in der Festung Masada (Israel) 2000 Jahre alte Dattelkerne. Was zum einen zeigt, dass die süßen Früchtchen schon lange beliebt sind (sogar sehr viel länger, denn es gibt wesentlich ältere Funde), zum anderen, wie unglaublich potent sie sind, denn 2005 brachten Wissenschaftler einen der Kerne doch tatsächlich zum Keimen. Das macht die Dattel zum Rekordhalter in Sachen altersbedingter Keimfähigkeit.

Und nicht umsonst wird die Frucht „das Brot der Wüste“ genannt: 100 Gramm beinhalten 60 Gramm Kohlenhydrate in Form von Frucht-und Traubenzucker – das entspricht einem kalorischen Wert von etwa 280 kcal. Kalium, Magensium, Phosphor, Eisen und Kalzium tun ihr übriges, um aus den Wüstenfrüchten eine nahrhafte Leckerei zu machen, die dank ihrer reichlichen Ballaststoffe die Darmtätigkeit gehörig ankurbeln kann. Der enthaltene Zucker macht aus der Dattel nicht nur ein Energiebündel, sondern erhöht zudem ihre Haltbarkeit. Die getrocknteten Früchte sind jahrelang haltbar, werden sie richtig gelagert – sie mögen es kühl, trocken und dunkel.

An die 400 Sorten sind weltweit bekannt, hierzulande sind vor allem die Medjool, Berber und Deglet Nour erhältlich. Frische Datteln sind sehr selten, schmecken weniger süß als die getrockneten und sollten innerhalb weniger Tage aufgebraucht werden. 


Rezeptideen mit Datteln


MinibildHuhnDatteln

 

MinibildDattelnSpiess Minibild Speckdatteln
Huhn gefüllt mit Datteln
 Hackbällchen auf
orientalische Art
Sabines Speckdatteln 

Dorade


Im antiken Griechenland war die Dorade der Liebesgöttin Aphrodite geweiht – warum, weiß man allerdings nicht. Wir ahnen aber, dass es ihrem göttlichen Geschmack geschuldet sein muss, in den man sich nur verlieben kann.

Die Dorade ist auch unter den Namen Goldbrasse, Dorade Royale, Dorada oder Orata bekannt – und das schon seit langem, steht dieser Fisch aus dem Mittelmeer doch bereits seit der Antike auf dem Speiseplan. Ihren Namen hat die Goldbrasse von dem sichelförmigen Goldband auf der Stirn und dem goldenen Fleck auf den Wangen. Bis zu 70 Zentimeter lang wird dieser Speisefisch, von dem es keine Männchen und Weibchen gibt, sondern der immer zweigeschlechtlich ist: Er ist bis zu einem Alter von zwei Jahren männlich, danach weiblich. 

Die Dorade ist ein begehrter Speisefisch, das weiße, feste, schmackhafte Fleisch hat deutlich weniger Gräten als andere Fischarten und schmeckt überhaupt nicht „fischig“. Es ist darüber hinaus auch sehr mager und enthält demnach auch weniger Omega-Fettsäuren als fettreiche Fische. Wie alle Meeresfische enthält auch die Dorade viel Jod, sie ist ein hervorragender Proteinlieferant und versorgt uns mit wertvollen Mineralstoffen, wie Kalzium und Phosphor.

 

Rezeptideen mit Dorade


MinibildDoradeFenchel

 

minibildDoradeSalz  
Dorade im Tomaten-Fenchelbett
mit Kartoffel-Schnittlauchpüree
Dorade im Kräutersalzmantel