Kürbis


An die 800 Kürbissorten gibt es weltweit, behauptet eine vorsichtige Schätzung. Toll, denn das sortenreiche Gemüse macht uns auch wirklich Freude – die Möglichkeiten der Zubereitung sind schier unendlich. Eindeutig der Star des Herbsts!

Gäbe es das Guinness-Buch der Rekorde noch nicht, müsste man es für den Kürbis doch glatt erfinden. Die Pflanze ist zum einen nachweislich bereits sage und schreibe 12.000 Jahre alt, zum anderen gibt es sie in wirklich jedem Extrem: von nicht mal birnengroßen Leichtgewichten bis zu wahren Riesen mit über einem Meter Durchmesser, über drei Metern Umfang und bis zu 150 Kilogramm, in manchen Fällen sogar über 500 Kilogramm Gewicht. Dabei besteht das Fruchtfleisch der größten Beeren der Welt zu 90 Prozent aus Wasser – die restlichen zehn Prozent reichen aber völlig aus, um eine gehörige Portion wertvoller Inhaltsstoffe zu bieten: Vitamin A, C und E, Carotinoide und Kieselsäure, die gut für Bindegewebe, Haut und Nägel ist. Auch das Innerste der Kürbisse ist nahrhaft: Kürbiskerne enthalten Pflanzenhormone und sind wirksam gegen Harn- und Prostataleiden.

Die Vielfalt der essbaren Kürbisse ist riesig – und ab September sind im Fruchthof nahezu alle bekannten Sorten erhältlich: Vom kleinen, rundlichen Hokkaido, der sich auch sehr gut zum Aushöhlen eignet und dessen halbierte Schale sich als Suppentöpfchen verwenden lässt, dem Butternut, aus dem sich, in Schneiben geschnitten, wunderbare Kürbisschnitzel zubereiten lassen, über besonders auch optisch schöne Sorten wie dem Pattison (als UFO bekannt) bis hin zum wohl cremigsten Kürbis, dem Muskat, der in verschiedensten Formen fast das ganze Jahr über erhältlich ist, da er sich gut lagern lässt, ohne an Geschmack zu verlieren. Im Fruchthof trägt man dieser enormen Auswahl Rechnung und macht besonders viele der schmackhaften Kandidtaen verfügbar. 


Rezeptideen mit Kürbis


MinibildKuersbissuppe

 

MinibildEnteGnocchi MinibildKuerbisSeeteufel
Kürbissuppe mit Zimt und
gerösteten Kürbiskernen
Gebratene Mais-Entenbrust
mit Kürbisgnocchi
Seeteufelmedaillon mit
Kürbisgemüse & Kürbis-
Marillen-Chutney

Kastanien


Einst dienten Kastanien als Mehlersatz, welches es auch heute noch gibt und das für Gnocchi oder Pasta eingesetzt werden kann. Klassischerweise kommen Kastanien aber anders auf den Tisch.

Ende September sind sie endlich erntereif: Die stacheligen Hüllen geben ihr schmackhaftes Inneres preis, und wir kommen endlich in den Genuss der sehnsüchtig erwarteten Kastanien bzw. Maronen.
Damit dem Genuss nichts im Wege steht, gilt es beim Einkauf, auf ein paar Feinheiten zu achten: Ein zu leichtes Gewicht etwa kann darauf hindeuten, dass sich unter der Schale ein geschrumpfter Kern befindet. Löcher in der Schale könnten Würmer bedeuten, also die Finger davon lassen. Generell gilt, dass frische Kastanien rasch aufgebraucht werden sollten. Zum Garen ritzt man die Schale der Kastanien kreuzförmig ein und röstet sie dann etwa 20 Minuten im Ofen oder kürzer in einer Pfanne oder kocht sie in Salzwasser. Neben ihrer puren, gerösteten Variante und ihrer gekochten, in der vor allem in Suppen zum Einsatz kommen, können sie auch glasiert werden und machen sich gut als süßes Mousse, da ihr nussiges Aroma bestens sowohl zu pikanten als auch süßen Gerichten passt.

Rezeptideen mit Kastanien


MinibildKastaniensuppe MinibildKastanienkuchen
Kastanien-Kartoffel-Suppe
mit Äpfeln
Kastanien-Nusskuchen

Kirschen


Rott, prall, süß – einfach unwiderstehlich. Die kurze Zeit, in der sie zu haben sind, gilt es weidlich auszunutzen. Und nicht nur wegen ihres Geschmacks. 

Kirschen gehören zu den Steinobstarten und sind ein Rosengewächs. Sie werden und die zwei Hauptsorten Süß- und Sauerkirschen eingeteilt, zudem gibt es diverse Kreuzungen. Bekannte Vertreter der Süßkirschen sind etwa die saftige Herz- oder die eher festfleischige Knorpelkirsche. Weichsel und Schattenmorelle sind hingegen Vertreter der Sauerkirsche, sie kommen etwa in der berühmten Schwarzwälder Kirschtorte zum Einsatz. In Summe gibt es über 400 Kirscharten mit über 1000 Sorten – unglaublich, oder?

Die ersten Kirschen, die die Saison bietet, sind die Herzkirschen, die pur genauso gut schmecken wie im Kirschkuchen. Sie eignen sich auch perfekt für die Herstellung von Marmeladen. Sauerkirschen gibt es dann ab Juli.

Die kleinen Früchtchen haben nicht nur viel Geschmack, sondern auch viel Inhalt: reichlich Vitamin C, B-Vitamine, Folsäure, Kalium, Calcium, Magnesium, Phosphor und Eisen haben sie im Gepäck – und das ist ein leichtes, denn 100 Gramm rohe, süße Kirschen enthalten nur 63 kcal, saure Kirschen 53 kcal. Die Fruchtsäuren der Krische wirken positiv auf den Magen-Darm-Trakt und können bei einer Entwässerung unterstützen. Zu beachten ist allerdings, dass die Nährstoffe durch Hitze – wie bei den meisten Obst- und Gemüsesorten, zerstört werden. Roher Genuss empfiehlt sich also, wenn es nicht nur um Geschmack, sondern auch gesundheitliche Aspekte geht.



Rezeptideen mit Kirschen


KirschkuchenMini KirschsmoothieMini
Saftiger Kirschkuchen
Beeren-Kirsch-
Kokos-Smoothie